5 Tipps für einen Nebenverdienst in der Krise

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der derzeitigen Krise sind immens. Selbst die starken Wirtschaftsstandorte Deutschland, Österreich und Schweiz haben unter den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu leiden. Viele Menschen haben Sorge um ihre wirtschaftliche Zukunft. Bei all denjenigen, die aufgrund der Krise ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit mussten, ist das nur verständlich.

Zumal in einigen Betrieben die Zukunft ungewiss ist. Glücklicherweise befinden wir uns in Zeiten des digitalen Wandels und es gibt einige Möglichkeiten, um nebenbei etwas dazuzuverdienen. Aus diesem Grund haben wir für Sie 5 Tipps für einen Nebenverdienst in der Krise. Vielleicht ist ja etwas dabei, das Ihnen persönlich zusagt und sich langfristig für Sie eignet.

Videos bearbeiten

Gerade in unserer heutigen Zeit, wo immer mehr Menschen über das Internet arbeiten und beispielsweise Webseiten betreiben, spielen Videos eine wichtige Rolle.

Viele kennen sich mit dem Bearbeiten von Videos allerdings nicht aus und sind daher auf jemanden angewiesen, der es kann. Sich diese Fähigkeit anzueignen, ist also in jedem Fall empfehlenswert. Zumal es sich hierbei um keine Mammutaufgabe handelt. Wer bereit ist, einige Stunden pro Woche zu investieren, sollte in wenigen Monaten das Schneiden von Videos perfekt beherrschen.

Die erforderlichen Anfangsinvestition halten sich in Grenzen beziehungsweise sind erst gar nicht vorhanden. Prinzipiell können Sie einfach auf die verschiedenen kostenlosen Videobearbeitungsprogramme zurückgreifen. Selbst die kostenlosen Versionen bieten einen hohen Funktionsumfang. Es ist also durchaus möglich, sie zu nutzen, um professionell Videos zu bearbeiten.

Der Verdienst variiert und hängt beispielsweise von der Länge des Videos und dem jeweiligen Kunden ab. Ein netter Nebenverdienst lässt sich dadurch aber definitiv erzielen.

Texte schreiben

Im Internet gibt es einige Plattformen, die Autoren an Auftraggeber vermitteln. Wer damit anfangen möchte, Texte zu schreiben, sollte sich an entsprechenden Anbietern orientieren. Prinzipiell lässt sich mit Texten eigentlich immer Geld verdienen.

Die Nachfrage ist hoch und es gibt viele Auftraggeber, die ihren Bedarf nicht decken können. Allerdings haben viele Menschen Probleme damit, Texte als Einnahmequelle zu nutzen. Oft hängt das damit zusammen, dass sie gute Qualität nicht schnell genug liefern können. Das wiederum führt zu einem geringen Stundenlohn, was die Arbeit unattraktiv erscheinen lässt.

Wer sich in dem Bereich etablieren und ein Netz aus Stammkunden aufbauen kann, hat jedoch recht gute Aussichten. Prinzipiell ist es sogar möglich, von seinen Einnahmen als Texter zu leben. Die meisten Autoren üben die Tätigkeit jedoch nebenberuflich aus.

Webseiten aufbauen

Webseiten lassen sich auf viele Arten monetarisieren und sind daher attraktiv, um Geld zu verdienen. Sollten Sie schnell Geld benötigen, ist diese Option jedoch nicht die beste.

Das Aufbauen von Webseiten braucht Zeit und selbst wenn Sie alles richtig machen sollten, was gerade am anfang gar nicht so einfach ist, werden die ersten Besucher voraussichtlich erst nach einigen Monaten kommen. Langfristig gesehen, sind eigene Webseiten aber ohne Frage eine gute Möglichkeit, um sich etwas aufzubauen und wirtschaftlich vorzusorgen. Zwar ermöglichen sie kein schnelles Geld, wer jedoch die erforderlichen Mühen investiert, kann eine passive Einkommensquelle aufbauen. Zur Monetarisierung eignet sich beispielsweise Affiliate Marketing und Google AdSense.

Letzteres hat in den vergangenen Jahren jedoch an Attraktiv eingebüßt. Google zahlt seinen Werbepartnern inzwischen weit weniger pro Klick. Es kann sich daher lohnen, vergleichbare Angebote zu nutzen.

Einen Onlineshop betreiben

Ein eigener Onlineshop klingt komplizierter als es eigentlich ist. Zum einen gibt es WordPress, was das Erstellen von Webseiten beziehungsweise Shops ungemein erleichtert.

Zum anderen können Sie auch direkt auf ein Shopsystem zurückgreifen. Shopsysteme bringen den Vorteil, dass sie in der Regel sämtliche Zahlungen abwickeln und eine Plattform bieten, die das Erstellen eines Onlineshops in wenigen Schritten ermöglicht. Dank vorgefertigter Templates ist es theoretisch möglich, einen Onlineshop an einem Tag aufzusetzen. Das Ganze ist jedoch gar nicht so einfach, wie es vielleicht klingen mag.

Während das Erstellen kein Problem darstellt, braucht es doch um einiges mehr, damit ein Onlineshop gut läuft. Unter anderem Kenntnisse in den Bereichen SEO und SEA sollten nicht fehlen. Falls beides nicht vorhanden ist, wird es schwer, sich auf dem Markt durchzusetzen. Zumindest dann, wenn kein hohes Budget vorliegt, um Experten in diesen Bereichen zu beauftragen.

Als Virtuelle Assistenz arbeiten

Viele Unternehmer haben Aufgaben, die sie von ihrem Kerngeschäft ablenken.

Das ist auch in der Krise nach wie vor der Fall. Aus diesem Grund greifen viele auf Virtuelle Assistenten zurück, um diese Arbeiten zu outsourcen. Prinzipiell ist die Nachfrage nach Virtuellen Assistenten groß. Allerdings gibt es auf den verschiedenen Plattformen in der Regel immer viele Menschen, die sich als Virtueller Assistent anbieten.

Sich gegen seine Mitbewerber durchzusetzen, ist also gar nicht so einfach. Wer über hinreichende Kenntnisse in gefragten Bereichen verfügt, hat jedoch gute Aussichten. Die Stundenlöhne variieren und Sie können selber entscheiden, wie viel Sie verlangen. Um auf dem Markt eine realistische Chance zu haben, sollte der Stundenlohn aber zumindest am Anfang dreißig bis vierzig Euro nicht überschreiten.